Archiv der Kategorie: Allgemein

Es weihnachtet, Teil 3, Kolumne Bümpliz Woche

Es weihnachtet

und es ist kompliziert…

 

Autor: Gallus Tannheimer

Mag sein, dass sich die Kinder auf Weihnachten freuen und alles für sie in Butter ist. Für Erwachsene sind die Festtage nicht so einfach, gell? Da gibt es viel vorzubereiten: Wann essen wir was wo und warum? Dann die Herausforderung: Wem geben wir dieses Jahr welches Geschenk und ist dies gerecht? An welchem Tag treffen wir uns wo? Wie machen wir es, dass nicht gerade an Weihnachten die wirklich heiklen Themen angeschnitten werden und dicke Luft herrscht?

So auf den ersten Blick scheint unser Leben und das Fest der Liebe gar nicht zusammen zu passen. Hier ist unser Leben, so voller Herausforderungen und Abgründe. Da ist Weihnachten: lieblich, festlich, romantisch,…

Wenn wir die biblische Botschaft von Weihnachten anschauen, merken wir: Moment, das ist ja alles andere als lustig, lieblich und romantisch. Da ist die Geschichte von Maria. Sie ist von Gott auserwählt und wird schwanger werden. Mir scheint: So richtig gefragt, wird sie gar nicht. Sie fügt sich in ihren Lebensweg. Un da ist Josef, der nach der Nachricht von Marias Schwangerschaft abhauen will. Er will Maria nicht blossstellen und sie nicht zum Gespött machen. Er nimmt die Herausforderung des Pflegevaters an und sieht Jesus wie seinen eigenen Sohn an. In der Tat: Es ist kompliziert.

Kurz vor der Geburt müssen Maria und Josef wegen einer Volkszählung nach Bethlehem reisen, finden aber keine Unterkunft. Es ist kompliziert.

Die ersten Menschen, die Jesus besuchen, sind die Hirten vom Feld. Sie beten den neuen König an. Sie nehmen die frohe Botschaft beglückt an. Und gleichzeitig sind auch Magier (fälschlicherweise oft mit „Königen“ übersetzt) aus dem Morgenland unterwegs, um den neuen König zu sehen und ihn anzubeten. Kaum hört der amtierende Regent Herodes vom neuen König, wird er argwöhnisch. Er will diesen neuen König aus dem Weg räumen. Er befürchtet, dass ihm dieses Kind gefährlich werden könnte. Es ist kompliziert.

Und was hat dies alles mit Weihnachten zu tun? Genau in dieses komplizierte Leben und in diese schwierigen Situationen hinein scheint auch heute noch Gottes Licht und seine Wahrheit. Seine Liebe ist ganz einfach und direkt: Gott liebt uns. Bedingungslos.

Es weihnachtet, Teil 1 – Kolumne Bümpliz Woche

Bereit für Weihnachten?

 

Autor: Gallus Tannheimer

 

Weihnachten steht vor der Türe. Schon bald klopft es. Wie jedes Jahr habe ich den Eindruck: Es ist zu früh. Ich bin noch nicht bereit. Wie geht es Ihnen?

Bei mir weihnachtet es noch nicht. Die schrecklichen Attentate in Beirut und Paris lassen mich ohne Antwort gedankenversunken zurück. Ebenso denke ich an die riesigen Flüchtlingsströme. Es will nicht so ganz zu der heiligen Zeit passen.

Oder doch? War nicht auch die Zeit Jesu, wie sie in den Evangelien beschrieben ist, geprägt von Kriegen, machthungrigen Regenten und Terror? Selbst Maria und Josef waren unterwegs und später auf der Flucht nach Ägypten. Haargenau wie viele Menschen heute.

Und was bedeutet Weihnachten? Weihnachten ist eine Botschaft an uns alle: Mitten in dieser dunklen Welt kommt ein Kind zur Welt. Der Sohn Gottes wird Mensch. In diese Welt kam er. Ein Zeichen der Hoffnung, der bedingungslosen Zuneigung zu uns Menschen. Die Bibel redet sogar von grosser Freude: „ Und der Engel sprach zu den Hirten: Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids.“ (Lukas 2,10).

Es weihnachtet schon ein wenig in meinem Herzen, wenn ich daran denke. Und bei Ihnen?

Es weihnachtet, Teil 2 – Kolumne Bümpliz Woche

Was, wenn Weihnachten dieses Jahr ausfiele?

Autor: Gallus Tannheimer
Es ist Ende November und ich bin gerade beruflich unterwegs von Genf nach Nepal via Abu Dhabi. Angeregt durch die ganz andere Kultur, frage ich mich: Wenn dieses Jahr Weihnachten ausfallen würde, was würde ich vermissen? Hier ein paar meiner Gedanken: Ich würde das traditionelle Kerzenziehen im Tscharni vermissen, die vielen Lichter, Kerzen und Leuchter überall, die geschmückten Tannenbäume (ist wohl mit meinem Namen Pflicht), die erwartungsfrohen Kinderaugen- und Herzen, die mit Nachdruck ausgesprochenen Kinderwünsche für die weihnächtliche Bescherung, die feinen Gebäcke, das Geheimnisvolle um Weihnachten (wir Eltern reden dann manchmal französisch, damit unsere Kinder es nicht so gut verstehen), die Darstellung der Krippen und die goldenen Engel. Bei diesen Dingen beginnt es bei mir. Aber ich würde es auch vermissen, mit der Familie in der warmen Stube zu sitzen während es draussen schneit und so richtig kalt ist. Ebenfalls würde ich die Gespräche vermissen, die sich in dieser speziellen Zeit um viele Themen drehen. Aber noch mehr würde ich die jedes Jahr vorgelesene Weihnachtsbotschaft vermissen. Dass Gottes Sohn Mensch wurde, dass er das grösste Geschenk ist und dass durch ihn grosse Freude ankam. Und dass wir in Gottes Augen wertvoll sind. Sehr wertvoll sogar!
Und was würden Sie vermissen, wenn Weihnachten dieses Jahr ausfiele?

Sorgen

galerie_de

Sorgen begleiten uns das ganze Leben.
Die Bibel gibt uns einen Tipp zum Umgang mit den Sorgen:
Werft sie auf Gott! Man könnte so sagen:
Gegen Sörgelitis hilft nur eines:

Gib die Sorgen an kompetenter Stelle ab.
Und der Schöpfer wird sich der Sorgen annehmen und sich darum kümmern.

Das Leben geniessen – Tage mit dem Buscafé

Buscafé in Bern West vom 10.-12. Juli 2014

Bei Kaffee und Kuchen über Gott reden und das Leben geniessen

Eine Gruppe von Christen aus Bern West bieten zusammen mit der Kirche im Quartier auf dem Gilberte-de-Courgenay-Platz (vor dem Haupteingang des Westside) vom 10. bis 12. Juli 2014 ein Ort der Begegnung an. In und um ein umgebautes Postauto werden den Passanten Kaffee / Getränke und Kuchen gratis angeboten. Dabei besteht die Möglichkeit über Gott und die Welt ins Gespräch zu kommen. Die Initianten wollen mit dieser Aktion die Aktualität des Glaubens unterstreichen. Die Tage stehen unter dem Motto „Das Leben geniessen“ und sind eine hervorragende Gelegenheit zur Begegnung.

Das Buscafé ist an folgenden Tagen offen:
Donnerstag, 10. Juli 2014 von 11-19 Uhr
Freitag, 11. Juli 2014 von 11-19 Uhr
Samstag, 12. Juli 2014 von 10-17 Uhr

Kontakt:
Gallus Tannheimer, Pastor, Kirche im Quartier (KiQ) Bern West

Infos zum Buscafé: www.buscafe.ch

Quotes
Autor: Gallus Tannheimer

„Kirche muss heute nicht nur Menschen in ein Gebäude zu einem Ritual einladen, sondern zu den Menschen gehen!“
„Wir wollen da sein und uns durch die Besucher und Besucherinnen herausfordern lassen und im Gegenzug Menschen einen Gedanken zum Glauben auf den Weg mitgeben.“
„Der wahre Lebensgenuss beginnt mit einer persönlichen Beziehung zu Jesus Christus. Das ist das wahre Abenteuer.“

Autorin: Ruth Tannheimer
„Ein Getränk für die durstige Kehle und ein Gespräch für die durstige Seele.“

 

Medienmitteilung der Kirche im Quartier (KiQ) , Bern West, 19. Juni 2014

Vom Segen und der Freiheit

 

Segen_schaukasten

 

Seit ein paar Wochen ist der Text oben in unserem Schaukasten im Tscharnergut präsent. Er erinnert uns daran, dass an Gottes Segen alles gelegen ist. Dazu spricht er den Passanten den Segen Gottes zu. Ein Zeitgenosse hat dann kurze Zeit später ein Bild auf den Schaukasten geklebt mit folgendem Inhalt:

Nieder mit der geistigen Diktatur!Es lebe der freie Wille!
Kommunistischer Atheismus RAGV
Stimme der Arbeiter und Bauern!

atheismus

Zunächst danke ich dem Urheber der Mitteilung für den interessanten Hinweis und gratuliere der Person zu einer wichtigen Erkenntnis. Es ist wichtig, dass wir als Menschen nicht von einer geistigen Diktatur regiert werden. Es ist sehr erstrebenswert, dass wir die Freiheit entdecken.

Das Bild auf den Kleber spricht eine deutliche Sprache: Es mag manchmal den Anschein haben, dass Priester, Pfarrer oder Pastoren Menschen verfolgen und ihnen eine Religion aufzwängen, anstatt sie in die Freiheit zu bringen. Sie wollen Menschen knechten und sie für ihre Zwecke missbrauchen. So wird Religion, so wird Christentum manchmal wahrgenommen.

Dieses Bild und diese Art von Christentum lehne ich ebenfalls ab. Religion mag Menschen knechten, unterwerfen und unfrei machen. Jesus aber befreit!

Jesus Christus steht nicht für eine geistige Diktatur, sondern für das Königreich Gottes, für die gute Herrschaft Gottes. Aber eines ist klar: Als Menschen werden wir immer einer Sache dienen. Absolute Freiheit gibt es nicht. Auch ein Atheist wird einem Denkschema folgen. Er dient dem Atheismus, vielleicht wie auf dem Bild beschrieben dem Kommunismus.

Ich für meinen Teil, ich habe beschlossen Jesus Christus zu dienen und habe dadurch die Freiheit entdeckt. Denn höher als das Prinzip einer Ideologie wie Atheismus oder Kommunismus ist es einer Person zu dienen. Dies macht echt frei.

Die Bibel drückt dies so aus: „Wenn der Sohn (=Jesus Christus, Anm. Gallus Tannheimer) euch frei macht, dann seid ihr wirklich frei.“ Johannes Evangelium 8, 36

Gallus Tannheimer, Pastor

 

Leben mit einem Auftrag

Fotoquelle

Als Gemeinde behandeln wir dieses Jahr den Brief an die Epheser. Dieser Brief hilft zu einem erfolgreichen Leben.

1.Er gibt uns das Fundament des Lebens bekannt: Die Liebe Gottes zu uns.
2.Er zeigt uns, dass wir vom Bösen erlöst werden können. Versöhnung und Neuanfang ist keine Theorie, sondern praktisch möglich!
3.Er gibt uns einen Auftrag: Das befreiende Evangelium zu verkünden und
4.er zeigt uns, wie wir erfolgreich eine Ehe führen können, wie wir mit unseren Kindern umgehen sollen und sogar wie wir mit unseren Chefs umgehen sollen.

Schauen Sie in unseren Treffen herein.

 

 

Alles Gute im neuen Jahr!

Wir wünschen Ihnen alles Gute und Gottes Segen im neuen Jahr 2014.


Foto: M.E.  / pixelio.de

Sie finden hier als Download eine Besinnung zum Jahresvers aus Psalm 73,28:

„Gott nahe zu sein ist mein Glück.“